Links auf die eigene Website bekommt man auf vielerlei Weise: Forensignaturen, Forenprofile, Blog-Kommentare, Gästebuchkommentare, Webkataloge, Linktausch etc.
Eine etwas unbekanntere Möglichkeit ist, für jemand anderen Artikel zu schreiben und dafür einen Backlink zu bekommen. Das Prinzip nennt sich Content-Syndication.
man einen (themenrelevanten) Backlink erhält.
die Artikelseiten teilweise einen hohen PageRank haben. Der PageRank sickert zu den Artikeln durch, bis man einen Backlink mit PR 4 oder 5 hat.
jeder Mensch seine Inhalte einer breiten Basis von Leuten zu Verfügung stellen kann. Technisches Know-How ist nicht von Nöten und um Dinge wie Suchmaschinenoptimierung kümmert sich der Anbieter der Artikelseiten.
http://www.4.am
http://www.artikel-online.de
http://www.searchmarket.biz/artikel.html
http://www.article-space.de
http://www.themenrelevanz.de
http://www.promotionsite.de/themenkatalog/index.htm
http://www.infofakt.de
http://www.77.am
http://www.aktuell-online.info/portal/themenwelt.php
http://www.internet-einstieg.com
http://www.begriff-definition.de
Wenn man geduldig ist, erhält man mit Glück einen Backlink mit PageRank 4 oder sogar 5. Dennoch kann ich mich mit dieser Art, einen Backlink zu erhalten, nicht richtig anfreunden.
Ich würde fast so weit gehen, die Backlink-gegen-Content-Möglichkeit als „Kuhhandel“ zu bezeichnen, denn letztlich verdienen die Anbieter der Artikelseiten ohne großes Zutun Geld durch meine Inhalte. Der Anbieter muss lediglich noch einmal Korrekturlesen und das Layout etwas anpassen und zapft sich mit Werbung (meist Google AdSense) ein paar Einnahmen ab. Einige Anbieter sind dabei noch sehr geizig, was die Links angeht, denn sie beschränken zum einen die maximale Anzahl von Links in dem Artikel auf 2 (o.ä.) und verlangen auch noch einen Backlink.
Darüber hinaus sollen die Artikel einzigartig sein – das Einsenden eines Artikels bei mehreren Anbietern ist also ausgeschlossen. Die Qualität der Artikel muss dabei nicht besonders gehoben sein, aber trotzdem so gut erarbeitet worden sein, dass sie nicht abgelehnt werden. Die Anbieter sind also wählerisch und wenn man Pech hat, hat man unnötig Arbeit in einen Artikel investiert. Gute Artikel hingegen werden dankend angenommen.
Hier sehe ich ein weiteres Problem, denn wer hat schon Inhalte zu verschenken? Die meisten Seiten kränkeln doch an fehlenden Inhalten. Wenn ich mir die Mühe mache, einen guten Artikel zu erarbeiten, dann würde ich ihn doch auf meiner eigenen Seite online stellen (vorausgesetzt sie passt zum Thema meiner Seite). Dadurch ist auch die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass ich direkt verlinkt werde und das bringt mir mehr, als mich mit den „Almosen“ der Artikelseiten zu begnügen.
Kurz gesagt: Das Konzept, sich als kostenloser Redakteur für andere zur Verfügung zu stellen, damit diese mit meiner Arbeit Geld verdienen, stößt bei mir auf wenig Gegenliebe.
Ich würde lediglich meine Inhalte für andere zur Verfügung stellen, wenn sie thematisch nicht auf meine eigene Website passen würden. Das bedeutet dann allerdings auch, dass man keinen Backlink setzen kann oder dass der Backlink nicht mehr themenrelevant ist und damit ein großer Vorteil der Artikelseiten futsch ist.