Im Internet kursieren zahlreiche Varianten dieses Wortes, aber welches ist laut deutscher Rechtschreibung die richtige?
Die Antwort lautet E-Mail. Aber warum ist z.B. eMail falsch und was ist gegen e-Mail einzuwenden? Hier einige Erläuterungen zu den verschiedenen Variationen dieses Wortes…
Die Wörter „eMail“ und „EMail“ können aufgrund der Binnenmajuskeln nur falsch sein.
Als Binnenmajuskeln (oder Binnenversalien) werden Großbuchstaben im Inneren eines Wortes bezeichnet. In der deutschen Rechtschreibung sind Binnenmajuskeln nicht gestattet und lediglich für Akronyme und Eigennamen (Produktnamen, Markennamen) vorbehalten, wie z.B. „BahnCard“, „FrontPage“, „McDonald’s“ oder „eBay“. Da eMail und EMail aber keine Eigennamen sind, sind diese Wörter schlichtweg falsch.
Manche leiten das Wort eMail auch von vermeintlichen Analogien wie eCommerce oder eBusiness her. Diese „Kunstbegriffen“, welche wahrscheinlich von „Experten“ der Design- und Marketingbranche erfunden wurden, sind im Deutschen allerdings genauso falsch wie eMail.
„e-Mail“ (und auch das „eMail“ aus dem vorherigen Absatz) ist deshalb falsch, weil es sich um einen Substantiv handelt und diese im Deutschen stets mit einem Großbuchstaben anfangen. Auch hier gibt es natürlich wieder eine Ausnahme bei Eigennamen, die für e-Mail (und eMail) abermals nicht gilt.
„E-Mail“ ist das orthografisch und semantisch absolut korrekte Wort für „elektronische Post“. Das Wort wird analog zu Wörtern wie „A-Bombe“, „H-Milch“, „D-Mark“ oder „E-Gitarre“ gebildet.
Der Genus von E-Mail ist feminin, so dass also der Artikel „die“ vorangestellt werden muss: die E-Mail. Entscheidend für den Artikel vor E-Mail ist bei den meisten Anglizismen das grammatikalische Geschlecht der deutschen Übersetzung. In diesem Fall gibt es für Mail eine eindeutige Übersetzung, nämlich Post. Da Post im Deutschen weiblich ist und somit den Artikel „die“ hat, ist auch E-Mail weiblich. Im süddeutschen und österreichischen Raum wird allerdings auch gerne das E-Mail gesagt.
Der Duden dazu:
E-mail -> E-Mail: Abk. [engl.] /i-mäil/ die; ~ ; - Electronic mail = elektronische Post; Übermittlung von Briefen u. anderen Daten von Computer zu Computer über Telefonleitungen
Randbemerkung: Mein Duden stammt aus dem Jahre 1996. An die Möglichkeit, E-Mails auch ohne Telefonleitung und Computer zu übertragen, wurde hier offenbar noch nicht gedacht.
Das Wort „Email“ ist orthografisch völlig korrekt, bezeichnet allerdings laut Duden etwas völlig anderes, als das was wir gewöhnlich unter „elektronischer Post“ verstehen.
Der Duden schreibt:
Email -> E|mail: [franz.] /emaj/ das; -s; -s Email|le -> E|mail|le: /emaj u. /emalje/ die; ~ ; -n Schmelzüberzug, z.B. über Töpfen und Pfannen »Die Emaille springt nach u. nach vom Kochtopf ab.«
Obwohl es kaum zu Missverständnissen kommt, da Email selten im Kontext mit elektronischer Post auftauchen dürfte, wäre es dennoch empfehlenswert E-Mail richtig zu schreiben. Die strikte Unterscheidung ist sinnvoll, damit Email nicht zu einem Homonym (umgangssprachlich auch besser als Teekesselchen bekannt) wird.
Das Wort „E-mail“ entspricht gemäß dem Duden der alten deutschen Rechtschreibung. Es wird allerdings nur noch auf die neue Rechtschreibung verwiesen und die lautet für dieses Wort „E-Mail“.
Obwohl E-mail also streng genommen falsch ist, dürfte die Verwendung des Wortes „E-mail“ aber auf Grund der weiterhin großen Anhängerschaft der alten Rechtschreibung und der allgemeinen Verwirrung um die Rechtschreibreform, von den meisten Leuten noch toleriert werden.
Mail ist einfach die Kurzform von E-Mail.
Diese Schreibweisen sind im Englischen äquivalent, also gleichwertig. Sie gelten aber natürlich nur für den englischen Sprachgebrauch. Im Deutschen gilt das Wort „E-Mail“.
E-Post und E-Brief stehen für Elektronische Post und Elektronischer Brief. Sie sind der Versuch, das englische E-Mail einzudeutschen. Diese Wörter konnten und werden sich wohl auch in Zukunft nicht etablieren. Die deutsche Post bot bis zum 01.03.2005 unter dem Markennamen ePOST ein E-Mail-Portal an.
Einige kreative Schreibweisen von E-Mail (weitere Schreibweisen mit Binnenmajuskel und Bindestrich bitte eigenständig ergänzen):
Elektropost, Elektrobrief
Strompost, Strombrief
Netzpost, Netzbrief
Telepost, Telebrief
Drahtpost, Drahtbrief
Funkpost, Funkbrief
Fernpost, Fernbrief
I-Mehl, Ih-Mehl, Mehl
Emil
Passend dazu auch noch ein paar kreative Wörter für E-Mail-Postfach und E-Mail-Adresse:
E-Postfach
Netzadresse
Stromadresse
E-Adresse
Netzanschrift, Stromanschrift
Addy, Addi
Die Rechtschreibung ist schon eine verflixte Sache. Da debattiert man über die richtige Schreibweise von E-Mail und vergisst dabei die Regel von "das und dass".
"Klar war, dass der Duden eine Begründung braucht." usw.
Es schadet nicht, den eigenen geschriebenen Text zweimal vor dem Posten zu lesen, wenn man gedenkt, sich als sprachlicher Lehrmeister aufzuspielen. Ich finde es äußerst lästig, in einem (pseudo-)sprachwissenschaftlichen Text Sätze wie diesen lesen zu müssen:
————————————-
Diese „Kunstbegriffen“, welche wahrscheinlich von „Experten“ der Design- und Marketingbranche erfunden wurden, sind im Deutschen allerdings genauso falsch wie eMail.
————————————-
Sprachlich und stilistisch einfach mies. Ein repräsentatives Beispiel für den Text.
Viele Grüße
TdG
Wie armselig ist denn bitte das Löschen von Kommentaren? Hast Du das echt nötig gehabt? Unglaublich.
Ich finde, für die Verwendung von E-Mail spricht, dass es sich sowohl vom Schmelzüberzug absetzt, als auch (in Fließtexten) am Satzanfang die Bedeutung sofort eindeutig ist, was bei der Verwendung von eMail (-> EMail?) oder email (-> Schmelzüberzug?) unschön oder zweideutig wird.
Viele Grüße
Lars
toll!
Selten gute Seite.
@ Frank Meier
Volle Zustimmung zum 1. Absatz des Beitrages.
Ich persönlich bevorzuge e-Mail
Ich habe, wie so viele wohl, nach der eigentlich gültigen und nach der sonst möglichen Schreibweise für die elektronische Post gesucht. Als Dipl. Grafikdesignerin und Typografin (gehöre hier wohl zu einer eher verhassten Spezies ;-) habe ich so häufig im Alltag damit zu tun, dass es doch immer wieder zur Frage wird auch im Gespräch mit Kunden. Der eine so, der andere anders….
Das Posting hier hat mir mit allen seinen Rückmeldungen großen Spaß bereitet und mich dem Thema und meiner persönlichen Meinung näher gebracht. Für meinen Geschmack ist elektronische Post (E-Mail) eine beschreibende Form, nicht gleichzusetzen zum Beispiel mit Atombombe (A-Bombe). Zudem ist es ein englischer Ausdruck (Mail), der beschrieben wird. Ich sehe also nicht recht ein, warum nicht die englische Schreibweise auch für uns eine gewisse Möglichkeit darstellt, vielleicht eingedeutscht zu E-mail, wie es durchaus ganz nachvollziehbar in der alten Rechtschreibung war. Oder eben auch zu eMail, womit es sich deutlich vom Englischen absetzt und gut lesbar ist.
Bzgl. Binnenmajuskel und ihrem falschen oder aber auch vielleicht zunehmend inflationären Gebrauch: Meines Erachtens ist es der Lesbarkeit oder Aussage oftmals zuträglich, Binnenmajuskeln zu verwenden. Man denke nur mal an das große »I«, das sprachlich enormer Wegbereiter für die Emanzipation war. Ob es geschrieben immer so schön anzuschauen ist, ist sicher Geschmacksache, aber darum ging es dabei auch nie. Auch kann der Einsatz von Versalien im Wort sinnvoll sein, um bewusst Eigennamen zu erzeugen/im Bewusstsein zu verankern (klingt werberisch natürlich, klar… ;-). Will ich also meiner Idee einen Namen geben, verwende ich z.B. LiteraturSzene. Würde ich herkömmlich gemischt schreiben, wäre es etwas völlig anderes. Derzeit schönstes Beispiel für die hervorragend eingeführte Binnenmajuskel: der iPod und all seine Folgen. Nicht so schön sind allerdings sicher Wortschöpfungen wie eFiliale bei der Post.
Meines Erachtens wird dabei nicht nur die Rechtschreibung tatsächlich mit Füßen getreten, es entsteht noch dazu ein echtes Wortungetüm.
Was die Rechtschreibung an sich angeht: Mag ja sein, das Binnenmajuskeln eigentlich grundsätzlich nicht erlaubt sind. Aber Sprache ist und bleibt ein lebendiges Etwas, das wächst, gedeiht, sich verändert. Sich auch verändern, anpassen und neu orientieren darf, soll und muss. Grad gab es eine Rechtschreibreform, dann eine teilweise Korrektur derselben. Regeln sind manchmal auch einfach nur dazu da, Menschen eine Hilfe an die Hand zu geben und den gleichen Stand zu schaffen. Und kommen dann einige kluge Gelehrte daher, schreiben sie in einer Reform eben einen neuen Stand fest. Der sich dann wieder und weiter verändert – und das mit der Zeit immer schneller, da die Zeit immer schneller wird und die Veränderungen immer gravierender sind. Versalien mitten im Wort werden dann vielleicht in der nächsten oder übernächsten Ausgabe des Dudens auch erlaubt sein – oder doch wenigsten geduldet…
Mag ja sein, dass ein Wort wie eCommerce in den Augen mancher Sprachkritiker auch etwas sehr werberisch daher kommt, aber es hat sich vor allem deshalb erfolgreich durchgesetzt, weil es so eindeutig zu lesen ist und den englischen Stamm nicht verleugnet. Die Welt – noch dazu die virtuelle – ist eine englischsprachige – ob man das nun mag, oder nicht. Und die Post dazu ist dann eben auch nur virtuell… eMail halt… passt doch.
Virtuell sprachfreudige Grüße von
Claudia
Das Wort "email" ist ein englisches Wort.
Das ganze pseudolinguistische Rumpalaver hier ist leider ganz für’n Argen. Die deutsche Sprache hat der Luther erfunden und festgelegt. Seine einzige und größte Sorge war es, sich gegen die griechisch-römische Vernunftphilosophie abzusetzen, weil er die Logik der aristotelischen Scholastik, welche die Sprache in den Regelkreis der menschlichen Vernunft einbindet, mit der Hure Babylons gleichsetzte. "Einfach dem Volk aufs Maul gucken!" war sein Gegenrezept. Hier wird aber rumpalavert, als ob es im Deutschen eine höhere Sprachvernunft gäbe. Richtiges Deutsch ist, was Luther angeordnet hat und was in der Folge nach Habermas als "diskursive Wahrheit logisch bestätigt wurde". Im Deutschen gibt es kein "richtig" oder "falsch", es gibt nur ein "mehr" oder "weniger". Wer ein englisches Wort wie email als "englisches" Wort benutzt, braucht es auch nicht "groß" zu schreiben. Wollt Ihr die Totale Großschreibung!?
Flayte
Wenn sich da einer noch auskennt!
Es ist vollkommen sinnfrei, die Schreibweise mit dem "-" zu verwenden.
Diese Schreibweise kennt doch jeder, E-Werk, U-Bahn und Ü-Ei sind alles lange, zusammengesetzte Begriffe, die aus Bequemlichkeit abgekürzt werden.
Demzufolge müsste E-Mail dann für Elektronikmail stehen, aber so sagt es niemand, ergo gibt es auch nichts abzukürzen!
Überhaupt stellt sich die Frage, warum man hier eine innersprachliche Regel anwenden sollte, denn Mail ist kein gängiger (eingedeutschter) Begriff außerhalb der Verwendung in oder als "E-Mail", man sagt kaum "Mail" statt "Post" oder \"Brief\", höchstens als weitere Abkürzung vom E-Mail.
Warum sollte man also eine Ausnahme machen und ein künstlich eingedeutschtes und in eine von niemandem verwendeten Zusammensetzung gestelltes Wort abkürzen, anstatt den bereits abgekürzten englischen Begriff \"email/eMail\" durch die Großschreibung einzudeutschen, wie man es bei vielen anderen Begriffen macht.
Man schreibt ja auch Modem und nicht Mo-Dem.
Ich bleibe dabei, dass E-Mail eine vollkommen sinnfreie Ausnahme ist, die mit keiner, auch mit keiner aus der Praxis entstandener Regel zu erklären ist.
Und somit stehe ich auch für Email.
Dazu noch ein Wikipedia-Zitat:
Gemäß Duden, Wahrig und dem amtlichen Regelwerk der deutschen Sprache ist „E-Mail“ die einzig richtige Schreibweise.[3][4][5] Daneben sind jedoch auch die (offiziell inkorrekten) Schreibweisen Email und eMail weit verbreitet. Besonders bei der ersten Variante besteht allerdings die Verwechslungsgefahr mit dem Schmelzüberzug Email, solange sich das Wort in keinem Kontext befindet.
Erstens verwendet man Wörter sowohl in der geschriebenen als auch in der gesprochenen Sprache IMMER in irgendeinem Kontext, es sei denn, man ist besoffen oder ein Duden-Verfasser ;).
Die Verwechsungsgefahr zu Email(e) zieht doch kaum als ein Argument, gerade im Hinblick darauf, dass die andere Bedeutung relativ selten und fernab des Schriftverkehrs gebraucht wird ;).
Zweitens spricht es nicht gerade für die Verfasser der oben erwähnten Werke, wenn sie allesamt blind für die von mir oben genannte Argumente sind. Gerade von diesen Menschen erwartet man doch, dass sprachbildende Regeln nicht blind missachtet werden.
Wo sind denn die Verfechter der neuen Rechtschreibung geblieben, die doch gegen sinnlose Ausnahmen kämpfen?
Ich bevorzuge E-Mail. Die linguistischen Debatten sind natürlich sehr interessant und lesenwert. Dennoch benötigen wir einen Standard und E-Mail hat sich nun durchgesetzt. Wie oben bereits erwähnt ist Sprache lebendig und folgt nicht immer Regeln. So gibt es doch sicherlich sehr viele Worte, die auf komische Weise entstanden sind und sich dennoch etabliert haben.
Ich würd’s ja korrigieren…
mensch danke !! hast mir das leben gerettet .. tschüss
Danke. Ich muss diese Seite buchaumarkieren, weil ich es alle zwei Wochen (oder so) nicht mehr glauben kann.
;-) Nein, ehrlich: Danke.
Vor langer Zeit ließ sich ein Chef immer "News" per Fax zukommen lassen. Das einzige Fax stand aber nicht in seinem Büro sondern dem meiner geplagten Kollegen. Meinen Einwand, er solle das doch per E-Mail organisieren, wurde mit großen Augen aufgenommen: Ja, "I-Mail" passte weit besser, denn wenn man nach dem Inhalt und so weiter…
an Mayer, Albert
"Wer im Glashaus sitz sollte nicht mit Steinen werfen."
mit Zitat: "… erlangt haban … " ist wohle erlangt haben gemeint, oder?
Danke für diesen Beitrag.
Dennoch stimmen Ihre Aussagen so nicht ganz.
Erst mal ist das Wort "Mail" oder "E-Mail" kein deutsches Wort und kann demnach auch nicht der deutschen Rechtschreibung (auch wenn der Duden-Verlag das gerne möchte) unterliegen. Weiterhin gilt, der Duden ist ein privates Organ, ein Verlag der sich aus der Historie heraus, der deutschen Sprache annimmt. Weiterhin gilt: Es gibt kein Gesetzt welches Bürgern (außer den Schülern) deutscher Sprache vorschreibt, diese Rechtschreibung zu verwenden. Jeder könnte seine eigenen Regeln verwenden. Ob er dann allerdings im ausreichenden Maße kommunizieren kann, mal außen vor.
Nun zum Hintergrund der E-Mail-Schreibweise. In der Anfangszeit des heutigen Internets gab es verschiedene Schreibweisen wie von Ihnen richtig erwähnt. Die Schreibweise eMail wurde seinerzeit maßgeblich durch den Netscape Navigator forciert wurde. Erst als Microsoft, den Trend haben Sie wie immer verschlafen, aufwachte und den sogenannten Internet Explorer herausbrachte änderte sich das. Den Microsoft nahm die Schreibweise E-Mail auf und implementierte sie in die Rechtschreibkontrolle des Betriebssystem bzw. in ihr Office-Paket. Erst danach, Jahre später, nahm der Duden sich der Schreibweise an und übernahm die durch diese Marktmacht als richtig empfundene Schreibweise.
Klar war allerdings auch, das der Duden dafür eine Begründung braucht. Die Binnenmajuskeln. Super! Wie immer, es wird ein fremdsprachiger Begriff mit deutschen Regeln eingedeutscht.
Noch mal zum Ausgangspunkt: eMail, E-Mail, etc. = eletronic mail = elektronische Post
Der Versuch des Duden ist nett, Schade das so viele kommentarlos jeden Vorgabe als Gottgegeben hinnehmen. Anders kann ich mir diese Sätze nicht erklären:
"email, e-mail Diese Schreibweisen sind im Englischen äquivalent, also gleichwertig. Sie gelten aber natürlich nur für den englischen Sprachgebrauch. Im Deutschen gilt das Wort „E-Mail“."
Zusammenfassend kann man sagen, aus der Geschichte des Internets heraus gab es viele Schreibweisen. Durchgesetzt hat sich die, welche durch die Marktmacht einer Firma als Standard erkoren und von einer gottgegebenen Institution als Quasi-Standard anerkannt wurde.
Mit diesen Wissen hoffe ich, Sie als mündigen Bürger, aufgerufen zu haben, die Schreibweise für diesen englischen Begriff aus der IT-Welt zu nutzen, welche Ihren ästhetischen Vorlieben entspricht. Denn wie heißt es so schön, dem Volk gehört die Sprache.
P.S.: Ich persönlich ziehe die Schreibweise "eMail" aus ästhetischen Gründen vor.
@TdG: Sesselpupser! Da ist also ein "n" zuviel - so what?
Hallo,
die interessanten Ausführungen zur richtigen deutschen Schreibweise "E-Mail" verdienen mehr Aufmerksamkeit als sie bislang erlangt haban. Leider finden sich in der Alltagspraxis immer noch viel zu viel uneinheitliche Schreibweisen.
Eine zusätzliche kritische Anmerkung muss ich aber anbringen, obwohl ich nach den orthografisch teilweise miserablen Kommentaren Hemmungen habe, mich unter die Kommentatoren einzureihen: In dem mit "e-Mail,e-Mail)" überschriebenen Absatz muss es statt "einen Substantiv" richtig "ein Substantiv" heißen.
Mit freundlichen Grüßen
Als ’oldschool’-ITler, militanter ’Deutsch-Atheist’ UND Designer kann ich nur entsetzt den Kopf schütteln.
Abgeleitet von ’electronic Mail’ setzt man (seit jeher) das kleine ’e’ als Kennung vor das eigentliche Hauptwort ’Mail’ (deutsch=Post) um zu kennzeichnen, dass es sich um eine "elektronische" Post handelt. Da es sich um einen Kennbuchstaben handelt wird er klein geschrieben; Mail ist hier der eigentliche Bedeutungsgegenstand und wird somit groß geschrieben.
Wenn es bei der deutschen Rechtschreibung um ernsthafte Regeln gehen würde, würde sich unser Sprachgebrauch DEUTLICH ändern müssen!
Da ’Deutsch’ (in seiner Gesamtheit) durchaus als Religion bzw. mit etwas beherztem Böswillen sogar als Sekte definierbar ist, werde ich nicht eher ruhen, bis der Duden nicht als eine lockere Empfehlung darstellt und unsere orthographische ’Religionsfreiheit’ gewährt wird!
Von der Ausdrucksweise her darf ja auch jeder seinen eigenen Kult bis zum Grad der Unkenntlichkeit ehren!
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